Begegnungen unterwegs



Auf unserer Reise ergaben sich oft spontane Begegnungen, die von Herzlichkeit und Frohsinn geprägt waren. Wir erinnern uns gerne zurück ...


Auf höchster Ebene

Es führen viele Wege nach Gitschenen - wir haben ein paar Umwege über verschiedenste Kontinente gebraucht um euch auf höchster Ebene - hoch über Isenthal im Gasthaus Gitschenen - überraschen zu können!
Für uns wäre es schlicht unmöglich gewesen, direkt zu unserem Domizil im Goms zu fahren - zu lange haben wir uns nicht mehr gesehen - wir hoffen, dass ihr uns die Störung an eurem wohlverdienten Ruhetag verziehen habt ;-) Bei nebligem Wetter blieben für einmal die Gäste aus, für uns alle die Gelegenheit auf das Wiedersehen anzustossen und ein paar gesellige Stunden miteinander zu verbringen. Liebe Pia, Ursula und Marc - wir bedanken uns für eure Gastfreundschaft recht herzlich, wünschen euch noch eine erfolgreiche Herbst-Saison und - hoffentlich bis bald ... auf Gitschenen! www.gitschenen.ch


Juli 2011 / Gitschenen Kt. Uri - Schweiz

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Gefragte Story?

Eine Yacht liegt direkt vor unserem Campingplatz verankert am Pier - Rick und Fenqe aus Holland geniessen die Abendstimmung - wir kommen ins Gespräch und ... wurden spontan zu einem Glas auf's Boot eingeladen - herzlichen Dank!
"War euer Land Rover zuverlässig?" - wer ausser Insidern und Rick stellt diese Frage und kennt schon den Witz - "Was wissen Toyota- und Land Rover-FahrerInnen nach einer Reise zu berichten? Die Toyotaner berichten über all die von ihnen besuchten Sehenswürdigkeiten - die Rovers von all den besuchten Werkstätten!" Wir können damit leben - in unserem Fall sowieso ein ganz schlechter Witz - denn unser Landi war absolut TOP!
Und genau diese Tatsache weckte in Rick den PR-Berater - er besitzt eine Agentur und zählt die Land Rover nahe Marke Jaguar zu seinem Mandanten. Er meint, dass die LR-Leute "unsere Erfolgs-Story" unbedingt haben müssten - sie wäre wohl Balsam auf ihre Wunden. Nach seinem Segeltörn in der Süd-Türkei will er die entsprechenden Kontakte herstellen. Na ja - mal sehen, wie weit wir das Land Rover-Image polieren können!


Juli 2011 / Akbük, Gökova - Türkei

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Keine Unbekannten!

Unbekannt waren sie uns nicht - und trotzdem ha- ben wir Rita und Ueli zuvor noch nie getroffen! So musste also der Zufall nachhelfen um im persönli- chen Gespräch all die bestehenden "Querverbin- dungen" zu er- und begründen.
Wir haben die Beiden weitgereisten und afrikaer- probten Luzerner in Kappadokien getroffen - auf einer Ferienreise die sie durch Ägypten, Jordanien, Syrien und die Türkei führen sollte. Bedingt durch die Ereignisse in Syrien wurde ihnen auf der Rückreise die Durchfahrt durchs Land verwehrt, Flexibilität - sprich Umweg und Autofähre - waren also angesagt.

Während wir auf einer Wanderung im Ihlara-Tal gemeinsam die Ruinen von unzähligen Felskirchen entdeckten - gab es so unheimlich viel zu berichten - dass selbst der Abend in der Taverne nicht ausreichte alles zu bereden! So bleibt uns also nichts anderes übrig als - Fortsetzung folgt ... hoffentlich schon bald im Goms!


Juni 2011 / Ihlara Tal, Kappadokien - Türkei

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Mit 66+ Jahren

"Mit 66 Jahren" waren Margreth und Eike schon seit über einem Jahrzehnt mit ihrem eigenen Segelboot unterwegs. In halbjährigen Etappen segelten sie jeweils in der wettermässig idealsten Jahreszeit der Küste entlang - bis heute vom Hohen Norden/Nord- see bis in die Süd-Türkei/Mittelmeer!
"Mit 66+" - sprich an die 70 Jahre - haben wir die Beiden, sozusagen auf Landurlaub, im Kurdenland getroffen. Zusammen mit Freunden waren sie mit ihrer BMW auf einer Motorrad-Tour durch die Türkei unterwegs. Ein defekter Reifen zwang das Team zur Pause bis ein Ersatzreifen organisiert werden konnte. So wollte es, dass wir mit den rüstig-rasenden Rentnern eine gute Zeit hatten und zur gemeinsamen Überraschung sehr viele Parallelen im Alltag einer Segel-Crew und uns Overlandern feststellen konnten!
Es hat Spass gemacht und der Ort hat gepasst - danke für all die Routen- und Bücher-Tipps sowie die guten Gespräche!


Juni 2011 / Damlacik, Nemrut Dagi - Türkei

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Teschekür - Danke!

Wie oft wurden wir wohl in der Türkei - vom Kurdenland bis hinein ins zentrale Hochland von Kappadokien - zu einem "Cay" (Tee) eingeladen? Wo immer wir einkauften, nach dem Weg fragten oder aber auch ganz spontan - war die Frage "Cay?" nicht zu überhören!
Neulich beim Volltanken war auch uns nach einem Tässchen und wir nahmen die obligate Frage nach Cay dankend an. Der Tankwart zügelte kurzerhand einen Bürotisch und ein paar Stühle zwischen die Zapfsäulen und schenkte heissen Tee aus. In lockerer Run- de mit dem Personal genossen wir die Stärkung bevor - wieder Benzin ausgege- ben wurde und wir uns auf den Weg machten. Teschekür ins Kurdenland!


Mai 2011 / Tatvan - Türkei

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Khomeini OK!

Campieren in freier Natur ist im Iran zwar gut möglich - jedoch nicht in jeder Gegend zu empfeh- len. Wählt man - auch aus Versehen - einen unge- eigneten Standplatz (nahe von Militäranlagen, Industrien, usw.), könnten bei einer allfälligen Polizeikontrolle doch ein paar unbequeme Fragen auftauchen. So haben wir uns auf den Überland- fahrten vorallem in ländlichen und dünn besiedelten Gebieten in die Büsche bzw. Felder gewagt und dabei nie irgend welche Probleme gehabt.

Stellvertretend für all die Begegnungen unterwegs bleibt uns die Begegnung mit einem Bauern in bester Erinnerung. Nachdem er mit der Handsichel geschnitte- nes Gras in einen grossen Sack gestopft hatte, halfen wir ihm die schwere Last auf das Moped zu heben. Obwohl die Verständigung nur "per Hände und Füsse" möglich war - legte er seine politische Meinung mit "Khomeini OK" ganz klar dar! Da er der Meinung war, dass wir als Ausländer nur im Besitz von US-Dollar seien und die Rial-Noten nicht kennen, wollte er uns einen Rial-Schein schenken ... damit auch wir das Abbild von Khomeini auf uns tragen.
Khomeini OK - ab ging es mit schwerer Last und im Zick-Zack-Kurs, zurück ins Dorf!


Mai 2011 / Takab- Iran

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Europa - India - Europa

Seit rund acht Jahren pendelt Marco aus Landquart mit seinem rollenden Zuhause - ein mit viel Geschick umgebauter und heimeligem Holz ausgestatteter Mercedes-Linienbus - im Halbjahres-Rhythmus zwischen der Schweiz und Goa/Indien hin und her. Auf der Fahrt nach Indien bietet er drei Passagieren die Möglichkeit mitzufahren und so während rund sieben Wochen die Länder Türkei, Iran, Pakistan und Indien kennenzulernen.

In Goa angelangt beginnt für Marco der harte "Alltag unter Palmen" - in seinem Café/Restaurant beglückt er der indischen Küche überdrüssige Touristen mit frischem Brot, Kuchen, Sandwiches und Salaten.
Wir haben Marco und Muffty - sein "Kampfhund" mit Charakter-Eigenschaften eines Schosshundes - auf ihrer Rückreise in die Schweiz, in Esfahan getroffen. Zwischen Wagenwäsche (Marco) und Sight-Seeing (Yakis) haben wir Zeit gefunden unsere Geschichten auszutauschen und dabei viel Spass gehabt! Wir wünschen eine gute Heimreise und viel Glück bei der Sommer-Jobsuche in der Schweiz!
www.marcosbus.ch


Mai 2011 / Esfahan - Iran

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Austausch

Touristen sind im Iran begehrte "Opfer" von StudentInnen, die einerseits ihr Englisch prak- tizieren wollen und andererseits auch nach Infor- mationen von ausserhalb des eigenen Landes dürsten. Im Land des zensurierten Internets - Google, Youtube, Facebook & Co. sind gesperrt - ein verständliches Bedürfnis!
So wurden und werden auch wir nicht verschont - auch für uns sind solche Gespräche hoch interessant, geben Einblick in den iranischen Alltag und so manche Insider-Information die offene Fragen beant- wortet. Die Iraner sind Leute mit gepflegtem Auftreten und lachen auch sehr gern. So verlaufen die Gespräche oft in einer Atmosphäre die von sehr viel Respekt, Anstand und Frohsinn geprägt ist.

Stellvertretend für all die Gespräche denken wir gerne zurück an das Treffen mit Maria und Zohreh die uns zu später Stunde auf dem Imam-Square in Esfahan angesprochen haben. Wir wünschen euch, dass eure Zukunftspläne realisierbar sind!


Mai 2011 / Esfahan - Iran

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Privataudienz

In Sharjah sind wir zu einer grossen Moschee gefahren - ein Kulturverein hat es unter dem Motto "a window to understanding" fertig gebracht, die Moschee jeweils am Montag für nicht Muslime eine Stunde zu öffnen.
Wir waren die einzigen Gäste und kamen in den Genuss einer ganz tollen Führung und vielen interessanten Informationen rund um das Gebäude, die Rituale, das Gebet und den Islam ganz allgemein. So sind wir mit Noura und Sherifain in einer Art Privataudienz auf dem Gebets-Teppich gesessen - er reicht sonst für 2'200 Gläubige - und durften unsere Fragen zu jeglichen Themen ganz zwanglos anbringen. Für uns eine ganz tolle Erfahrung mit sehr viel Nachhaltig-keit die unsere ersten Eindrücke, so wie der Islam in diesen Ländern auf sehr symphatische Weise gelebt wird, abgerundet hat! Die Besuchs-Stunde war schon überzogen - das Mittagsgebet stand bevor. Wir wurden mit den besten Wünschen und Süssigkeiten verabschiedet - was für ein Schlusspunkt unseres Abstechers auf der Arabischen Halbinsel! www.shjculture.com


Mai 2011 / Sharjah - Emirates

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Die Entscheidung

Eigentlich wollten Sarah und Johannes aus Deutschland nur kurz den Strand besichtigen um sich dann nach staubigen Hitzetagen wieder mal in einem Hotel eine Dusche zu gönnen. Nur - da stan- den wir bereits seit einem Tag auf der Klippe und wie das halt unter Overlandern geht - die Gesprä- che ziehen sich in die Länge und so wurde für sie aus einer Dusche ... ein Bad im kühlen Meer.

Bei Huhn am offenen Feuer und anderen Leckerein, haben uns die Beiden über ihre Route durch Syrien, Jordanien, Saudiarabien und den Plan noch weiter bis nach Indien zu fahren, berichtet.
Am Geissenmarkt in Nizwa haben wir uns nicht getroffen - das benachbarte Internet-Café hat's gerichtet. Dabei erfuhren wir von ihnen, dass sie den Plan nach Indien zu fahren aufgegeben haben - die im Oman herrschende Hitze sei ja nur ein Vorgeschack dessen, was in Pakistan und Indien zu erwarten ist. Ein Vernunftsentscheid den beide voll mittragen - für Sarah, mit indischen Wurzeln väterlicherseits, jedoch bestimmt eine leichte Enttäuschung. Über den Iran und die Türkei wollen sie nun wieder nach Europa fahren.

Wir wünschen euch weiterhin spannende Erlebnisse im Oman und bis am 3. Mai - wenn wir uns auf der Fähre in den Iran wieder treffen!


April 2011 / White Beach, Fins - Oman

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Üben in Geduld!

Was für Carmen und Martin unerfreulich war - sie warteten mehr als drei Wochen auf ein Ersatzteil das die Post falsch auslieferte - ermöglichte uns nach Koh Lanta ein Wiedersehen in Dubai.

Wir verabredeten uns in der grössten Shopping Mall (der Welt) und haben uns sogar ohne Handy und ohne GPS in der Menschenmenge getroffen. Da es viel zu bereden gab, lief uns nicht nur die Zeit davon - und so haben wir die letzte Metro verpasst. Per Taxi ging's in entgegengesetzten Richtungen zu unseren Bleiben. Da es noch so viel zu besprechen gab ... fand die Runde am Folgetag auf der Dachterrasse "unseres" Dubai-Appartment ihre Fortsetzung.

Danke für all die guten Tipps betreffend den Wadis im Oman und das Auslehnen eurer Reiseliteratur. Wir wünschen euch für die Saudi-Arabien Durchfahrt (drei Tage, 2000 Km) Durchhaltewille für Mensch und Maschine. www.spiegelei.jimdo.com


März 2011 / Dubai - VAE

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Wiedersehen!

Fünf Jahre ist es her seit wir mit unserer Freundin Pia auf Koh Lanta weilten und sich Chitladda über den Jahreswechsel zu uns gesellte. Die gemein- same Zeit blieb uns in bester Erinnerung.

Während 18 Jahren "frönte" Chitladda als Resort Managerin dem Inselleben, draussen auf der kleinen Insel Koh Hai/Südthailand. Heute arbeitet sie als Managing Director im familiennahen Klein-betrieb ausserhalb von Bangkok. Was für ein Wechsel von der Insel zur Grossstadt - von der Gastgeberin in die Technik - dies ist asiatische Flexibilität!

Während unserem Aufenthalt in Thailand standen wir in Kontakt, super dass ein Kurzbesuch an unserem letzten Tag zustande kam. Die Fahrt zu uns ins Zentrum und zur späten Stunde zurück bedeutete für sie je eine Stunde durch's Verkehrschaos von Bangkok - auch dies ist asiatische Flexibilität.

Chitladda - dein Besuch hat uns riesig gefreut und herzlichsten Dank für die frisch gepflückten Mangos! www.tvtcomepack.com


März 2011 / Bangkok - Thailand

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Im selben Boot!

Auf der Mekongfahrt zu den "Four thousand Islands" haben wir Claire-Lise und Werner aus der Region Zürich kennengelernt. Die beiden reiselustigen "Rentner" sind oft unterwegs - dieses Jahr waren sie für drei Monate als Backpacker in Laos, Kamboscha und Südthailand.

So wie der Zufall spielt, verbrachten sie die letzten Ferientage auf Koh Lanta - wir liessen es uns nicht nehmen, an Werner's Geburtstag ihnen spontan einen Besuch abzustatten. Das Treffen mit euch hat erneut Spass gemacht!


März 2011 / Koh Lanta - Thailand

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Schuld getilgt!

Sylvi und Wilm kennen wir schon seit Weihnachten 2010 - als sie mit ihrem Mercedes-Bus am Strand von Koh Lanta campierten. Auf der Fahrt in den Norden sind wir uns noch zwei Mal zufällig begeg- net (siehe unten "Rollende Planung") - dann trennten sich unsere Wege ... dachten wir! In Siem Reap (Angkor Wat) trafen wir die zwei als temporä- re Backpacker wieder, ihr Auto mit dem Kosenamen "Bernd" war bereits auf See in Richtung Afrika.
So ganz zufällig war dieses Treffen allerdings nicht, galt es doch für uns ein versprochenes Nachtessen ein zu lösen. Wir revanchierten uns für ihren goldenen Tipp - den Kontakt zu dem von ihnen beauftragten Fracht-Agenten - der auch unsere Verschiffung super erledigte!
Wir genossen ein leckeres Essen, stemmten ein paar Biere und plauderten über all die Erlebnisse und Eindrücke aus Laos - und staunten über die fast deckungsgleiche Wahrnehmung. Ihre Reiseeindrücke haben sie auf ihrer Homepage witzig und pikant formuliert.

So macht Schulden tilgen Spass - doppelt schön, dass es zugleich noch das Geburtstagsessen von Wilm wurde.


März 2011 / Siem Reap Kambodscha

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Kommen und Gehen

Sie am Kommen, wir am Gehen - viel zu kurz war der gemeinsame Abend mit Elisabeth und Jacques aus Frankreich! Wir hatten bei der letzten Tafel Schweizer-Schokolade (dank Urs und Barbara, siehe Begegnung unten, Prosit Neujahr) aus unserem Vorrat viel Spass zusammen und freuten uns über gemeinsame Reisebekannte die wir unabhängig voneinander angetroffen haben.
Seit bald fünf Jahren sind die zwei agilen Rentner mit ihrem Toyota-Landcruiser auf Achse. Nach Nord und Südamerika und einem kurzen Heimurlaub sind sie über Russland, die Mongolei, die Seidenstrasse, durch den Iran, Pakistan und Indien, nach Südostasien gelangt. Weiter geht die Reise über Indonesien nach Australien.

Mit ihrer Erfahrung aus Zentralasien waren sie für uns natürlich die ideale Quelle aktueller Informationen und hilfreichen Insider-Tipps! www.touthorizon.com


März 2011 / Siem Reap Kambodscha

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Staub geschluckt

Endlich den Staub runter waschen - ein kühles Bad im Fluss drängte sich nicht nur bei uns Automobilisten auf! So kamen wir mit den Langstrecken-Radlern Emily und John aus Oregon/USA zusammen. Für Gesprächsstoff war gesorgt - interessant natürlich die völlig unterschiedliche Wahrnehmung der fast identisch gefahrenen Strecke duch die Berge von Laos und Emiliy's Erfahrungen als temporäre Englisch-Lehrerin im nahen Dorf.
Nach Neuseeland und Australien sind die Zwei von Singapur bis nach Nord-Thailand und Laos gefahren um dann über Kambodscha und Vietnam nach China einzureisen.

Sympathisch, wie sie ihr Projekt angehen - nicht nur Kopf runter und durch - sondern ganz so wie sie ihre Reisehomepage nennen ... "in unserem eigenen Tempo"! www.atourownpace.com


Februar 2011 / Vang Vieng - Laos

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Rollende Planung

Unweit von unserer Bleibe auf Koh Lanta, sind Sylvi und Wilm mit ihrem Fahrzeug über die Feiertage an schönster Lage und direkt am Strand gestanden. Auf unseren Strandspaziergängen haben wir oft vorbei geschaut und uns dabei stets gut unterhalten. Dass wir euch auf der Fahrt in den Norden bereits zweimal "aufgestöbert" haben - war wirklich witzig!

Während unserem Koh Lanta-Aufenthalt haben auch wir unzählige Heimreise-Varianten ausgeheckt - aus gesundheitlichen Gründen wollten wir uns jedoch nicht festlegen. Sylvi und Wilm sind von Deutschland über Zentral-Asien bis nach Südost-Asien gefahren und sind nun ähnlich wie wir - in rollender Planung! So sind auch sie etwas hin- und her gerissen, welche Rückreise-Variante wohl die Spannendste sein dürfte. Der Ideen sind viele - für angeregte Gespräche war immer gesorgt.

Ob die Mongolei, die Arabische-Halbinsel oder doch Afrika - wir sind gespannt, wohin es euch schlussendlich zieht! Weiterhin viel Spass beim Planen und bis bald - irgendwo in Thailand, Laos oder Kambodscha. www.wilt-style.de


Januar 2011 / Chumphon Beach

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Um Sekunden

Aus einer Seitenstrasse versuchten wir mehrmals und vergebens - uns in den lückenlosen Verkehrsfluss einzufügen. Endlich, ein Fahrzeug verzögerte, gab Lichthupe, blinkte nach links und stellte sich vor unserem Fahrzeug quer. Das gibt's ja nicht - hallo Roman! Spontan entschieden wir uns zu einem gemeinsamen Nachtessen in einer Strassenküche.

Roman ist auf einer abenteuerlichen Überland-Route von der Schweiz über den Iran, die Seidenstrasse, Pakistan und Indien nach Südost-Asien gelangt. Während einem 14-monatigen Aufenthalt in der Schweiz hat er sein Auto in Malaysia sicher geparkt. Weil auch wir - infolge der gesundheitlichen Probleme von Peti - eine solche Variante prüften, war Roman für uns natürlich der ideale Ansprechpartner. Seine Informationen waren für uns mehr als hilfreich - seine dramatischen Schilderungen über den Zustand seines Autos nach der Rückkehr - jedoch für uns bereits der Entscheid, auf diese Variante zu verzichten! Wie Roman uns damals schrieb, hatte sich nebst einem Ameisen-Volk auch eine Mäuse-Familie eingenistet und der Schimmelpilz sowie ein übler Geruch erledigten den Rest - das Dachzelt musste gar "entsorgt" werden.

Der Abend mit dir hat uns Spass gemacht - schön, dass wir dich persönlich kennenlernen durften und auch schön zu sehen, dass du im blitzblanken Land Cruiser nun wieder ohne Mitbewohner unterwegs bist! www.nicolumbus.ch


Januar 2011/Khao Lak

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Prosit Neujahr!

"Wir weilen zwischen Weihnachten und Neujahr für ein paar Tage auf Koh Lanta! - habt ihr Zeit?" - so das für uns überraschende Mail von Urs und Barbara. Keine Frage - für spontane Besuche haben wir immer Zeit!
So hatten wir am Strand und bei üppigen Fischessen eine "gute Zeit", hatten viel zu erzählen und zu diskutieren - an Gesprächsstoff hat es wirklich nie gemangelt - galt es doch seit unserem letzten Wiedersehen rund 10 Jahre aufzuarbeiten.

Danke, dass ihr für uns Bücher und Kartenmaterial besorgt und mitgebracht habt - die feinen Tafeln Schweizer Schokolade - waren für uns wie das zweite Mal Weihnachten. Wir wünschen euch eine ganz tolle Reise durch den Süden von Thailand - Sawadee und vorallem - Kop Kun Kap, Barbara und Urs!


Dezember 2010 / Koh Lanta - Thailand

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Mit Hanomag zu Hanuman

Allen Unkenrufen zum Trotz - Carmen und Martin sowie ihr rund 30-jähriges Auto, ein mit viel Liebe zum Detail ausgebauter Hanomag, haben die Überland-Reise von Europa über den Iran bis nach Indien problemlos geschafft! Hanomag hat also das Land der Gottheit Hanuman erreicht und weil es so gut geklappt hat, haben die Drei gleich noch eins draufgelegt. Seit ein paar Monaten sind sie nun in Südost-Asien unterwegs.

Bei Recherchen im Internet sind wir auf einem Reise- Forum auf Carmen und Martin aufmerksam geworden. Ihre hilfreiche Antwort liess nicht lange auf sich warten - der Hinweis, dass sie über die Feiertage auf Koh Lanta weilen, freute uns sehr. Und so kam es, dass sie unweit von unserer Bleibe am Strand parkierten und wir auf unseren Strandspaziergängen immer wieder mal "reinschauten". Am Morgen nach Heiligabend haben wir sie mit einem Besuch verschont - zu verdächtig war die Ruhe im Camp, der Weihnachtsabend schien seine "Bescherung" hinterlassen zu haben ;-)

Danke für die vielen Informationen und Tipps - wir werden eure Rückreise über die Arabische-Halbinsel aufmerksam verfolgen und wünschen uns ... ‏إن شاء الله‎ - inschallah, dass ihr im Sommer gut in der Schweiz ankommt. www.spiegelei.jimdo.com


Dezember 2010 / Koh Lanta - Tailand

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Home ... away from home

Daheim ist - wo man sich wohl fühlt! Dies trifft für uns seit Ende August auf Koh Lanta zu. Bereits zum dritten Mal weilen wir im "Freedom Estate" bei meinem Bruder Rolf und seiner Partnerin Nu. Unser Appartement mit herzlichem Familienanschluss ist für uns der ideale Ort für eine längere Reisepause!

Rolf kam vor rund zwanzig Jahren erstmals auf die noch kaum erschlossene Insel Koh Lanta. Eine Landparzelle in erhöhter Lage hatte es ihm angetan - heute stehen dort sein gemütliches Haus an Top-Aussichtslage und drei Häuschen mit je zwei Appartements. Zusammen mit Nu heisst er seit vielen Jahren Gäste im Freedom Estate willkommen.

Leider mag sich die Regenzeit noch nicht so richtig verabschieden und so werden längst überfällige Aktivitäten - wie Kayakausflüge in die Mangroven und rund um gigantische Karstfelsen, rasante Ausfahrten mit der hauseigenen Töff-Flotte und gemeinsame Nachtessen in einer gemütlichen Strandbeiz - auf bessere/trockenere Zeiten verschoben.
Was soll's, wir geniessen die ruhige Vorsaison und finden mit Rolf und Nu immer wieder Zeit für einen gemeinsamen Schwatz.


November 2010 / Koh Lanta - Thailand

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Vollgas!

Zugegeben - wir waren nach einem leckeren Fisch-Schmaus alle etwas "aufgedreht" und die Heimfahrt im Tuck-Tuck war mehr als unterhaltsam! So ist eben Thailand - obwohl wir den Fahrpreis zuvor massiv drückten, wurde unsere gute Stimmung vom Fahrer sofort aufgenommen. Fotostopp und Fahrerwechsel auf offener Strecke, Musik aus der CD-Anlage und natürlich ... viel Lachen!

Unsere Freunde seit "alten Fasnacht-Zeiten" - Meggi und Robi aus Ebikon - waren wieder mal im Süden unterwegs und haben ein paar Tage auf Koh Lanta verbracht. Es hat uns viel Spass gemacht euch zu sehen und uns gegenseitig auszutauschen. Wir hoffen für euch, dass sich der Monsun bald legen wird und eure Weiterreise nicht ganz ins Wasser fällt. Uns tröstet sehr, dass ihr als Thailand-Kenner wisst ... wie schön es hier im Süden sein könnte ;-)


Oktober 2010 / Koh Lanta - Thailand

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Kennzeichen "VD"

... oder "six-en-route". Auf einer Inselrundfahrt haben wir im Süden von Koh Lanta das bunt bemalte Wohnmobil mit Waadtländer-Kennzeichen entdeckt. Thierry und Véro sind mit ihren vier Kindern seit mehr als einem Jahr unterwegs. Ihre "Tour du monde" führte sie bis heute Überland von der Schweiz bis nach Südafrika, von Südindien hoch zu den Bergen im Himalaya und durch den Tibet nach Südost-Asien.

Leider war nur kurz Zeit zum plaudern - die terminierte Verschiffung ab Kuala Lumpur nach Südamerika liess ihnen keine Verlängerung des Koh Lanta-Abstechers zu! Trotzdem vielen Dank - eure Erlebnisberichte und die aktuellen Informationen zur Fahrt durch den Tibet sind für uns von grossem Nutzen.
www.sixenroute.com


Oktober 2010 / Koh Lanta - Thailand

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In der Küche aufgewachsen

Während unseren früheren Aufenthalten auf Koh Lanta liessen wir uns oft in der "Thai-Cuisine" verwöhnen - Pquong schwang in der Open-air-Beiz mit Leidenschaft die Kelle und brachte uns stets Leckeres und Überraschendes zu Tisch! Kochen hätte er nie gelernt, vielmehr sei er in der Küche aufgewachsen - die Mutter wäre sein Vorbild gewesen!
Die Touristen-Saison ist kurz und so klettert Pquong in der Nebensaison halt auch mal aufs Dach - so geschehen bei unserer Ankunft bei meinem Bruder im Freedom Estate - führt allerlei Metall- und Reparatur-Arbeiten aus und kommt so über die Runden. Wir bewunderten zwar seine Fähigkeiten wie er auf dem wackeligem Gerüst balacierte, ungesichert auf das Dach kletterte und mit Material improvisierte. Trotzdem mussten wir nach Abschluss der Arbeiten eindeutig feststellen - das Resultat hielt dem Qualitäts-Anspruch wie wir es aus seiner Küche gewohnt waren, bei Weitem nicht stand. Schuster bleib bei ...!
Leider öffnet die Thai-Cuisine dieses Jahr nicht mehr - Pquon zieht nach Chiang Mai. Wir freuen uns schon heute, wenn wir Anfang Jahr den Norden bereisen, auf einen Besuch in deinem neuen Restaurant.


September 2010 / Koh Lanta - Thailand

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Restriktiv!

Dass Singapur restriktiv auf Ordnung, Sicherheit und Sauberkeit bedacht ist, war uns bekannt - dass für uns undenkbare Verkehrs-Verordnungen Bestand haben, hat uns jedoch überrascht. Wir erfuhren, während dem Hucke-Pack-Transport unseres Autos vom Hafen an die Grenze zu Malaysia, von Chauffeur Hamid ein paar Beispiele der besonderen Art!
So erzählte uns Hamid, dass jedes Jahr nur eine beschränkte Anzahl von Auto-Neuzulassungen versteigert wird (Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis), eine ersteigerte Zulassung nur für zehn Jahre gültig ist (keine Verlängerung, es muss neu gesteigert werden), es Zulassungen gibt die nur an den Wochenenden und wochentags nur in der Nacht gültig sind und dass - um den Benzin-Tourismus zu unterbinden - bei einer Fahrt nach Malaysia der Tank bei der Ausreise am Zoll noch minimum dreiviertel-voll sein muss!
Hamid litt am dritten Tag des Ramadans zwar noch etwas an "Entzugserschei- nungen" hat jedoch für uns einen Super-Job gemacht. Klever wie er war, hat er sich mit eingeschaltetem Warn-/Blink-Licht und Allahs Hilfe an langen Lastwagenkolonnen vorbei gemogelt und so unseren "Transit" wesentlich verkürzt.


August 2010 / Hucke-Pack durch Singapore

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Good Morning - Sir!

In Singapur quartierten wir uns mitten im Stadtteil "Little India" ein und erlebten einen "Kulturschock" der positiven Art - wir wähnten uns mitten in Indien, was für ein Einstieg ins Abenteuer Asien!
Das Frühstück durften wir mit Bons im benachbarten Meeras Curry Restaurant einnehmen. So wie der Name, so die Küche - das westliche Frühstück war nicht wirklich ihre Spezialität und so kam es, dass uns Mani ab dem zweiten Tag jeden Morgen galant ein typisches Frühstück servierte - köstlicher Kaffee aus den südindischen Bergen, Idlis (Reisklöse), Wadas (Reis-Donuts) und Chutneys (milde Saucen). Kaum gegessen, empfahl uns Mani geschäftstüchtig bereits das "Special Dinner"!
Mani Vannan arbeitet wie x-tausende von Indern in Singapur und sendet einen grossen Teil seines hart verdienten Lohnes an die Familie nach Madras. Die Arbeits- und Wohnbedingungen sind nicht überall zum Besten bestellt - der Reichtum von Singapur begründet sich wohl auch mit den billigen Arbeitskräften die im Stadtstaat omnipräsent sind!

Manis Traum - nach drei Jahren in die Heimat zurück kehren um dort ein kleines Restaurant zu eröffnen. Wir wünschen es dir!


August 2010 / Little India - Singapore

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