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Neue Postkarte aus ...
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Sesshaft!
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Reckingen-VS / Schweiz 23. Juli 2011 GPS: N 46° 28' 25'' / O 008° 14' 32''
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In den letzten Juli-Tagen sind wir bei nasskaltem "Sommer-Wetter" über den Splügen in die Schweiz eingereist - unser Land-Rover hatte also nach knapp vier Jahren wieder Schweizer Boden unter den Reifen!
Auf dem Weg in unsere 2. Heimat - dem Obergoms - besuchten wir noch ein paar Freunde und hatten auch bereits ein erstes und für uns völlig unge- wohntes Stauerlebnis auf der Autobahn. Bevor uns also ein "adhoc" zusammengestelltes Empfangskommitee in Reckingen auf's herzlichste begrüssen konnte - war für uns im Auto Geduld ... bei unsere Freunde im Goms das eine und andere Gläschen "Weisser" - angesagt. So kam es, dass die Stimmung bei unserer Ankunf schon ausgelassen war und wir - "inshalla" - nicht alle Sprüche allzu ernst nehmen konnten!
Die ersten Tage verbrachten wir damit, uns neu zu organisieren und im neuen Zuhause zu installieren. Unglaublich wie gross uns der Stall nach der Zeit im Land Rover vorgekommen ist und wieviel Luxus uns auf Anhieb umgab! All die Tätigkeiten arteten schon beinahe in Richtung Arbeit aus - gut, dass uns spontane Besuche aus dieser misslichen Lage befreiten.
Nach einem Monat "Sesshaftigkeit" ist auch bei uns wieder so eine Art Alltag eingekehrt. Die Zeit des Wiedereinstiegs ist bereits - und bleibt weiterhin spannend. Wir sehen uns als Priviligierte - wer kann schon dort wohnen wo andere ihre Ferien machen!
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Faule Tour!
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Tinos / Griechenland 5. Juli 2011 GPS: N 37' 36' 36' / O 025° 14' 11''
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Wenn wir wählen können zwischen - im Umfeld von Millionen-Städten und dem drohenden Beginn der Ferienzeit endlos Kilometer zu "hobeln" oder ganz ge- mütlich über die Ägäis zu schippern - so machen wir es wie schon so oft - auf die "Faule Tour" ... sprich Inselhüpfen über Syros, Tinos und Andros! Dabei wählten wir diese Inseln in der Hoffnung, dass diese in der Ferienzeit eher von Griechen und weniger vom internationalen Tourismus heimgesucht werden. Volltreffer - wir schreiben die erste Juli-Woche und hier auf Tinos herrscht noch absolute Vorsaison! Die Geschäfte, Tavernen und Unterkünfte rüsten sich so langsam auf das kurze aber intensive Geschäft mit den Festland-Griechen. Dies soll so Mitte Juli herein brechen - für uns also noch genügend Zeit die relaxte Stimmung in den Dörfern, die gemütlichen Bummel-Fahrten über die Inseln und die einsamen Übernachtungsplätze an irgend einer Bucht noch so richtig auszukosten.
In einem idealeren Umfeld kann unsere Reise gar nicht ausklingen - es gibt so viele Eindrücke zu verarbeiten - und ... ein paar Gedanken an den "wohlvertrauten CH-Alltag" schleichen sich (leider) auch schon ein ;-)
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Segelgewässer
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Bodrum / Türkei 25. Juni 2011 GPS: N 37°' 00' 28' / O 027° 27' 23''
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Die Süd-Türkei bietet wohl eines der schönsten Segelgewässer des Mittelmeers. Die fein verästelten und mit Pinienwald bewachsenen Landzungen - zwischen Bodrum, Marmaris und weiter südlich - bieten unzählige und vorallem einsame Sandbuchten. Die Segler kosten die Küstenlinie voll aus - ankern in diesen windstillen und ruhigen Ecken. Für uns war der Zugang zu solch idyllischen Plätzchen oft gar nicht möglich und wenn - dann nur wenn unser Landi "alles gab". So erhielten wir doch eine Idee von dem, was der Segler-Alltag in der Türkei so alles zu bieten hat. Und dazu gehört auch eine Taverne, die die Segler bei Konsumation am Bootssteg gratis nächtigen lässt. Wir standen zwar nicht am Steg - aber schön schattig unter Pinien und genossen die friedliche Stimmung während Tagen. Sehen die Segler mal den Wind - so sind sie nicht zu halten, es zieht sie raus auf's Meer. Wir standen da weniger unter Druck - uns hielt die unglaubliche Gastfreundschaft und die familiäre Atmosphäre sowie - all die köstlichen "Mezes" die sie uns täglich servierten!
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Heisse Luft
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Göreme - Kappadokien / Türkei 1. Juni 2011 GPS: N 38°' 38 14' / O 034° 51' 14''
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Nach kalter Nacht - ja, auch in Kappadokien war der Schnee in den Bergen noch nahe und der Wind im Hochland (ca. 1'400 M.ü.M.) noch kühl - wurden wir je- weils in den frühen Morgenstunden durch "heisse Luft" geweckt. Das Zischen der Gasbrenner war das Signal, uns verschlafen aus den Schlafsäcken zu schä- len, eine Tasse Kaffee aufzubrühen und ... das Spektakel einfach zu geniessen!
In der Region Göreme - bekannt für eine Landschaft mit bizarren Erosionen, Schluchten und in Fels gehauene Ruinen - steigen jeden Morgen an die 50 Heissluftballone auf um mit Touristen über die spektakuläre Landschaft zu fahren. Stimmt der Wind, so manövrieren die Piloten die Ballone beängstigend nahe an den Felskämmen entlang, gleiten mit dem Korb auf der Höhe von spitzen Feenkaminen dahin oder gehen gar runter in enge Täler.
Obwohl sehr touristisch und kommerziell, das sanfte und ruhige Dahingleiten der Ballone steigerte auch für uns "Bodenständige" zusätzlich das Erlebnis Kappadokien!
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Im wilden Kurdistan
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Akdamar, Van-See / Türkei, Südost-Anatolien (Kurdistan) 25. Mai 2011 GPS: N 38°' 18' 33' / O 043° 01' 35''
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"Wild" sind in Kurdistan zur Zeit nur die Landschaft und die Blumen, die innenpolitischen Spannungen und Konflikte scheinen etwas verebbt zu sein. So haben wir den Iran durch das Kurdengebiet - über einen kleinen, ruhigen und erst kürzlich wiedereröffneten Grenzübergang - verlassen. Polizei- und Militär-Kontrollen waren selten, die Präsenz der Armee jedoch nicht zu übersehen. Mitten im Bergfrühling - wir fanden uns am Van-See auf einer Höhe von rund 1'800 M.ü.M. und umringt von schneebedeckten Bergen wieder - und im Endspurt zu den türkischen Parlamentswahlen, lernten wir die Art der Kurden schnell sehr zu schätzen. Der "Cay"/Tee ist allgegenwärtig, überall wird einem spontan ein Tässchen angeboten! Die Unterhaltungen erfolgen in einer Art Gebärdensprache - wir verstehen soviel, dass nur die Demokratie und nicht das Schiessen die Lösung der noch anstehenden Probleme bringen kann. Diese Worte/Gesten in Allah's Ohr - möge diese Einsicht bei allen Beteiligten reifen!
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Esfahan
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Esfahan / Iran 16. Mai 2011 GPS: N 32°' 35' 40'' / O 051° 40' 05''
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Mit Esfahan haben wir uns wirklich den kulturellen Höhepunkt bis zum Schluss aufgespart! Obwohl uns die Fahrt - über die Stadt Shiraz mit ihren Gärten und einem einzigartigen Bazar, die Ruinen von Persepolis, die Altstadt von Yazd mit ihren Lehmhäusern und den verwinkelten Gassen, die prunkvollen Häuser reicher Handelsleute in Kashan sowie unzählige kleinere Sehenswürdigkeiten unterwegs - schon eindrückliche Kulturgüter offenbarte ... Esfahan zieht einem trotzdem sofort in seinen Bann. So schlendern wir seit Tagen durch die Stadt und entdecken die "must see" - lassen uns von den grossartigen Moscheen und all den filigranen Dekorationen in Staunen versetzen, geniessen den Schatten in den gedeckten Strassenzügen des weitläufigen Bazars und finden uns pünktlich zum Abendgebet auf dem grosszügigen Imam-Square ein - die beleuchteten Arkaden und die Moscheen ... ein orientalisches Märchen!
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Kebab!
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Yazd / Iran 10. Mai 2011 GPS: N 31° 52' 00'' / O 054° 21' 18''
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Kulinarisch bietet Iran keine allzugrossen Höhenflüge, etwas mehr Abwechslung als Kebab und Reis sowie Reis und Kebab - wäre wünschenwert! Sicher, wir können noch wählen zwischen Huhn- und Lammkebab und zusätzlich - wie eben in Yazd entdeckt und das Bild beweist - Kamelkebab. E Guete zäme!!!
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In Gottes Namen!
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Shiraz / Iran 06. Mai 2011 GPS: N 029° 36' 38'' / O 52° 34' 17''
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Punkto Herzlichkeit waren wir uns ja vom Oman her schon viel gewohnt - was uns hier im Iran schon in den ersten Tagen wiederfuhr, versetzte uns jedoch in "ungläubiges" Staunen! Bei der Zollabfertigung für unser Auto - eine Art Schnitzeljagd durch ungezählte Büros mit dem Ziel, möglichst viele Stempel zu sammeln - wurden wir für weite Wege von einem Helfer zum anderen gereicht, für einen Transfer zum Schiffsagenten wurde uns ein Taxi organisiert sowie unzählige Handygespräche für uns erledigt - wohlverstanden ... alles für Gottes Lohn!
Bei Besichtigungen sind wir die absolute Attraktion - Foto hier, Foto da und mit sehr wenig Englischkenntnissen: "Hello, woher kommen Sie? Wie heissen Sie? Wie gefällt Ihnen Iran?" Obwohl diese Fragerei schon beinahe Indische Dimensionen annimmt, bleiben wir gelassen und so haben sich ab und an auch schon längere und für uns sehr interessante Gespräche ergeben. Ofenfrisches Fladenbrot, hier auch unsere Leibspeise, der Bäcker bittet uns zur Fotosession in die Backstube und entlässt uns mit zwei geschenkten Broten. Beim freitäglichen Picnic im Stadtpark sind wir nicht alleine - kaum ein Fleck Rasen bleibt frei. Uns werden von den Nachbarn allerei Leckerein gereicht. Diesel ist im Iran kontingentiert und stark subventioniert - Ausländer werden mit sehr hohen Aufschlägen bedacht! Wenn wir an der Zapfsäule nicht einen hilfsbereiten Lastwagenfahrer finden der uns auf sein Kontingent tanken lässt - was uns bis anhin immer geglückt ist - so tanken wir, "insh'Allah" weiterhin für CHF 0.13 pro Liter!
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Unterwegs
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Oman / Vereinigte Arabische Emirate 1. Mai 2011
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Lange haben wir gesucht und keine gefunden - die auf dem unsäglichen Ab- stimmungsplakat einer einschlägigen Schweizer Partei so bedrohlich wirkenden Minaretten! Statt dessen sahen wir Minaretten - mit Zwiebelkuppel, Stufendach, Giebeldach, Flachdach - unseren Kirchtürmen gar nicht mal so unähnlich ;-).
Unsere ersten Kontakte mit der islamischen Kultur waren ganz einfach gross- artig. Wo wir hinkamen wurden wir mit einem herzlichen "welcome" begrüsst und es wurde uns mit viel natürlicher Zurückhaltung und viel Respekt begegnet. Dort wo wir campierten näherten sich die Leute ab und an mit Interesse für unser komisches Gefährt - wahrten jedoch immer die Privatsphäre und verabschiedeten sich nach kurzer Zeit mit einer Herzlichkeit die es kaum zu überbieten gibt.
Wir erinnern uns wohl noch lange an die mystischen Stimmungen in den Wadis, als der Gebetsruf jeweils am Abend und zu sehr früher Morgenstunde - fast wie ein Alpsegen - durch das Tal/die steilen Felsklippen hallte.
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Ganz schön schnell!
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Irgendwo / Oman 26. April 2011 GPS: N 23° 16' 55'' / O 056° 45' 57''
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Als uns diese Szene vor die Kamera lief, waren wir uns nicht ganz sicher um was es wirklich ging! Zeitgenössisch motorisierter Beduine oder ganz einfach ein gehfauler Kameltreiber? Sicher waren wir jedoch, dass diesmal das Kamel nicht am Steuer sass!
Freilebende Kamele/Dromedare sind im Oman keine mehr anzutreffen - die Tiere werden in Gehegen gehalten oder die Besitzer lassen sie oft mit zusammen gebundenen Vorderläufen in der näheren Umgebung weiden. Einzig draussen in der Wüste beobachteten wir noch Kamele die mit ihren Jungtieren über sehr grosse Distanzen dahinzogen. Doch auch diese Tiere - so liessen wir uns von Beduinen sagen - haben irgendwo draussen im "Niemandsland" einen Besitzer.
Kamele werden also als Haustiere und - des Rätsels Lösung - auch als Rennkamele gehalten. Die von uns festgehaltene Szene war also eine Trainingslektion für einen hoffentlich angehenden Sieger in einem der populären Kamelrennen - wo es übrigens im Oman nicht um Geld - sondern um viel Ehre geht!
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Männerdomäne?
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Nizwa / Oman 22. April 2011 GPS: N 22° 56' 10'' / O 057° 31' 53''
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Nicht ganz! Was wir auf dem Geissenmarkt von Nizwa erleben durften, war ein weiteres Beispiel - was "unserer" allgemein vorgefassten Meinung über die Rolle der Frau im Islam - völlig entgegenlief! Am traditionellen Freitags-Markt werden die Geissen in einer Auktion verkauft. Die potentiellen Käufer platzieren sich innerhalb eines Rondells, die Anbieter um- kreisen mit ihren feilgebotenen Tieren die Schar der Kauflustigen mehrmals und nehmen dabei laufend Angebote entgegen. Prüfende Handgriffe verraten die KennerIn - es werden Gebisse kontrolliert, Hüftgelenke abgetastet, Euter kont- rlliert, usw., usw. - kurz, die Hektik einer Auktion verzeiht keinen Fehler bei der Platzierung eines Angebots. Einige Frauen hielten sich nicht im Hintergrund und legten wie unser Beispiel zeigt selber Hand an. Die Frauen hatten jedoch alle etwas gemeinsam - ein von uns beobachtetes leichtes Kopfnicken das ihrem Mann am Ring einen Zuschlag oder ein Angebot bestätigte und ... das Verwalten des gesetzten Auktions-Budgets. Also - wer hat nun in dieser Männerdomäne das Sagen?
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Planlos!
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Sur / Oman 17. April 2011 GPS: N 22° 34' 32'' / O 059° 31' 15''
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Es ist schon schwierig sich vorzustellen, dass Boote ohne jegliche Pläne - bloss aus dem Gedächtnis und auf der Grundlage von langen Erfahrungswerten - ge- baut werden könnten. Die von uns besuchte Schiffswerft in Sur ist der "lebendi-ge" Beweis dafür, dass es möglich ist - die jahrhunderte alte Tradition (ca. 17./ 18. Jhdt.) des Schiffsbaus hat in dieser Werft überlebt!
Noch heute werden die "Dhaus" (Lastschiffe) im Massivbau und ohne grössere Hilfsmittel vornehmlich manuell gefertigt. Einziger Kompromiss - anstelle der Holzverzapfung werden heute für die Befestigung der Planken handgeschmie- dete Nägel verwendet. Trotzdem - der Schiffsrumpf einer Dhau ist und bleibt ein Kunst(hand)werk der Extraklasse! Neue Dhaus wurden zu richtigen Prestigeobjekten - zahlungskräftige Kund- schaft, wie die Herrscher aus Kuwait, Qatar und den Emiraten, sichern der Werft zur Zeit die Aufträge.
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Erste Kontakte
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Wadi Bani Khalid / Oman 10. April 2011 GPS: N 022° 36' 57'' / O 059° 05' 38''
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Kaum über die Grenze zu Oman - zog uns, die uns bis anhin noch fremde arabische Kultur in ihren Bann! Nach all den Ländern die wir bis anhin bereist haben - Oman sprengt den Rahmen punkto Gastlichkeit. Wo wir hinkommen und wo wir angesprochen werden, hören wir ein herzliches "welcome", Autofahrer die uns auf offener Strecke kreuzen oder überholen hupen und winken, wir werden spontan zu Datteln und Tee eingeladen (nach guter arabischer Sitte lehnen wir jedoch die zwei ersten Aufforderungen dazu höflich ab - erst bei der Dritten gilt es ernst!), beim Einkauf in Dorfläden wird zu unseren Gunsten gerundet, junge Leute sprechen uns an um ihr Englisch zu praktizieren und beim freien Campieren wird man zwar wahrgenommen - die Privatsphäre jedoch vollkommen respektiert. Wir fahren durch unglaubliche Landschaften - bergig, wild, unwirtlich, steinig, sandig, farbig - unserem Land Rover wird wieder mal viel abverlangt. Schön, dass unser Einreise-Visa einen vollen Monat Gültigkeit hat - wir werden es auskosten!
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Trockenübung!
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Dubai / Vereinigte Arabische Emirate 2. April 2011 GPS: N 025° 15' 07'' / O 055° 17' 38''
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"As salàmu 'alaikum" - Hallo und Willkommen in Arabien! Tönt gut, nur - wo sind die Araber? Auf unseren Botengängen, im Bestreben unser Auto nach Ankunft des Schiffes speditiv aus dem Hafen/Zoll heraus zu kriegen, sind wir überwie- gend Indern, Pakistanis, Sri Lankis, Philippinos, Europäern, Amerikaner, usw., begegnet. Dubai - ein auf Business, Shopping und Tourismus getrimmtes "Las Vegas" wächst auch nach der Krise rasant weiter. Die Dimensionen sind gigantisch, das Ganze jedoch eher unwirklich, unpersönlich und kühl. Der Burj Khalifa-Tower kratzt die wenigen Wolken in einer Höhe von 850 Metern, Neubauten spiegeln viel Glas und den architektonischen Übermut, Autobahnen quer durch die Stadt sind bis zu zwei Mal sechsspurig, Shopping-Malls fordern einem Distanzmärsche ab und als Attraktion haben sie ein Eisfeld oder eine Skihalle mit Sessellift, all- abendliche Wasserspiele im künstlichen See sind choreographisch perfekt und Hotelanlagen sind Luxus pur oder gaukeln Scheinwelten vor! Die Stadt Dubai - nicht nur sprichwörtlich "auf Sand gebaut"!
Den Dubai-Aufenthalt betrachten wir als "einmalig" ;-) und - freuen uns nun auf die Omanis, die Berge, die Schluchten, die Wüste, die Oasen und das Meer.
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Im falschen Film
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Bangkok / Thailand 7. März 2011 GPS: N 12° 56' 01'' / O 100° 01' 42''
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Genau so fühlten wir uns, als wir in Bangkok nach getaner Arbeit - sprich Verladen/Verschiffen unseres Autos - beim "Araber um die Ecke" getafelt und auf unseren letzten Reiseabschnitt angestossen haben. Die Wasserpfeife haben wir zwar noch nicht probiert - dazu werden wir auf unserer Heimreise sicherlich noch Gelegenheit haben.
So reisen wir also, während unser Yak auf hoher See ist, nochmals kurz nach Koh Lanta in Süd-Thailand um dann Ende März nach Dubai zu fliegen wo wir hoffentlich unser Auto pünktlich in Empfang nehmen können. Nach einer Rundreise durch den Oman und die Vereinigten Emirate nehmen wir die Rückreise nach Europa über den Iran und die Türkei in Angriff.
Inschallah - wird die aktuelle Lage im arabischen Raum unsere geplante Route zulassen!
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Ansichtssache!
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Siem Reap (Angkor Wat) / Kambodscha 28. Februar 2011 GPS: N 13° 22' 06'' / O 103° 50' 37''
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Wieviel Tempel erträgt der Mensch? Die in Angkor Wat und all den umliegenden und nicht minder schönen Tempelruinen sind für die Besucher eine happige Dosis! Während drei Tagen waren wir mit dem Fahrrad, zu Fuss und mit dem Auto unterwegs, die weitläufigen Anlagen in der Nähe von Siem Reap (Kambodscha) zu erkunden. Gleich einem riesigen Puzzle wurden und werden die Tempel - Stein für Stein - wieder aufgebaut. Die Dimensionen sind gigantisch, schier unglaublich was die Khmer-Kultur uns hier hinterlassen hat. Fasziniert gingen wir durch das Labyrinth und suchten nach Plätzen zum Verweilen und Geniessen.
Wieviel Menschen erträgt der Tempel? Diese Fragestellung muss wohl nicht nur in Angkor Wat beantwortet werden, sondern an vielen Orten auf dieser Welt, wo top Sehenswürdigkeiten solche Massen von Touristen anziehen - Tendenz aus Richtung China ... zunehmend!
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Weiche Unterlagen ...
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Pakse / Südlaos 20. Februar 2011 GPS: N 15° 31' 59'' / O 106° 16' 20''
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... sind auch dringend nötig, um den "harten Alltag" in Laos etwas abzufedern! Auf unserer Fahrt durch den gebirgigen und ärmlichen Norden wurden wir mit Alltagssituationen konfrontiert die uns nachhaltig in Erinnerung bleiben werden - Bilder, so wie wir sie vor bald 20 Jahren in Indien oder dem Nepal wahrge- nommen haben. Mit Geld und Manpower aus China werden wichtige Transitrouten ausgebaut. Strassen bedeuten Fortschritt, Versorgung - werden zum eigentlichen Lebensnerv. In endlosen Siedlungen drängen sich die Hütten der Bergbe- völkerung entlang der staubigen Strassen - der Lastwagenverkehr ist in Richtung China zunehmend - die Lebensbedingungen für diese kinderreichen Laoten mehr als eine Zumutung. Die Steilhänge sind kahl geschlagen, Brennholz muss in weitem Umkreis gesammelt werden, der Anbau von Reis in diesen Höhen-/Steil-Lagen ist nur bedingt möglich, Wasser ist oft Mangelware und Schulhäuser kaum existent.
Mögen in Zukunft nicht nur Fahrende-Händler in diese Gebiete fahren um den "harten Alltag" mit "weichen Unterlagen" erträglicher zu machen - weit mehr ist bitter nötig!
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Mitten drin ...
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Luangprabang / Nordlaos 8. Februar 2011 GPS: N 19° 52' 54'' / O 102° 07' 47''
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... und voll daneben! Nur so kann man das Benehmen und die Ignoranz, gegenüber Traditionen und gesellschaftlichen Werten, unserer zwei "Tussis" bezeichnen! Wir haben sie in der bedeutensten Tempelanlage von Luang- Prabang beobachtet wie sie sich in Pose warfen. Leider geht die Tendenz auf den gängigen Touristenpfaden immer mehr in diese Richtung - schade drum! Wurde die gängige Reiseliteratur noch nicht in alle Sprachen übersetzt oder liest der heutige Tourist sich gar nicht mehr in sein Gastland ein? Die morgendliche "Prozession" der Mönche - wenn sie mit ihren Schalen durch die Stadt und über den Markt gehen um von den Gläubigen Naturalgaben zu empfangen - verkommt immer mehr zum Touristenzirkus. Um dieser Tendenz entgegen zu wirken und den religiös-festlichen Rahmen der Zeremonie am Leben zu erhalten, wurde eine Plakataktion lanciert. Darin werden uns Touristen ein paar Benimm-Regeln vermittelt. So krass es tönen mag, nebst banalen Punkten die eigentlich schon jedem bekannt sein müssten, ist darin die Rede - dass den Mönchen nicht mit dem Reisebus/Minibus gefolgt oder ihnen der Weg versperrt werden sollte und der Tourist nur eine Opfergabe überreichen soll, wenn es mit seiner eigenen buddhistischen Überzeugung vereinbar wäre.
Wir meinen zur Aktion - eine gute Sache ... nur, sind wir damit wieder beim eingangs erwähnten Thema LESEN!
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Zum Markt tragen
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Doi Thung / Nordthailand 30. Januar 2011 GPS: N 20° 19' 31'' / O 099° 49' 59''
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Die "Berg- und Talfahrt" im nördlichsten Teil von Thailand hatte es in sich - unser Yak hat noch selten und so oft im ersten Gang Steilrampen erklommen um gleich danach, in der selben Untersetzung und zur allgemeinen Schonung der Bremsen, wieder "nieder zu kommen". Verlässt man die Hauptrouten findet man sich schnell draussen im Busch wieder, wo sich viele Strässchen in engen Kehren, über Kreten, durch einfachste Dorfgemeinschaften, karge Anbauflächen und noch steiler durch die Landschaft schlängeln. In solchen Gegenden war früher wohl alles zu Fuss unterwegs. Heute begegnen einem die Einheimischen mit ihren Kleinmotorrädern auf solch abenteuerlichen Wegen - schwer beladen oder zu zweit im Sattel - ein echter Geschicklichkeits-Parcour!
Strassenbau verändert viel - Einflüsse von aussen prägen zusehends die traditionelle Lebensweise der Bergbevölkerung. Gleichzeitig eröffnet ihnen die Erschliessung aber auch ganz neue Perspektiven - ein Anspruch den man solchen Minderheiten wohl nicht länger verwehren darf! Vor diesem Hintergrund waren wir uns oft nicht mehr ganz so sicher - ob die prächtigen Trachten nur noch zum (Touristen)-Markt getragen werden!
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Kultur-Tripp
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Bangkok - Ayutthaya - Old Sukothai / Thailand 11. bis 18. Januar 2011 GPS: N 17° 01' 26'' / O 099° 42' 19''
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So ganz unglücklich waren wir nicht, die Disco- und Techno-Musik geschwängerte Atmosphäre der südlichen Massen-Tourismuszentren hinter uns zu lassen! Unser Kultur-Tripp führte uns durch die Königsstädte Bangkok, Ayutthaya und Sukhotai - die Fahrten dazwischen liessen uns, trotz der enormen Entwicklung in Thailand, noch viel Urtümliches entdecken sowie viele Kontakte zu den Einheimischen knüpfen, die ... wen wunderts in Thailand - stets von Herzlichkeit und einem Lächeln geprägt waren!
Buddha ist überall - faszinierend wie die Spiritualität in Thailand trotz einem neuen Zeitalter weiter gelebt wird. Sei es die Hingabe der Gläubigen, die täglichen Rituale, die Toleranz im Alltag, die Ruhe und Ausstrahlung in den Tempelanlagen - eine Faszination die auch auf uns Fremde ansteckend wirkt!
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Neu entdeckt!
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Cha-am, Puek Tian Beach / Thailand 8. Januar 2011 GPS: N 12° 56' 01'' / O 100° 01' 42''
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Rund vier Monate waren wir auf der Insel Koh Lanta "sesshaft" - seit dem Start am 5. Januar 2011 entdecken wir das Camperleben gefühlsmässig fast neu! Vieles ist noch vertraut, die Arbeitsteilung war schnell wieder abgestimmt und auch die Handgriffe sitzen noch immer. Trotzdem galt es, uns an die neuen Rahmenbedingungen - also Camping im bevölkerungsreichen, dicht besiedelten und quirligen Asien - zu gewöhnen. Unsere ersten Erfahrungen sind durchwegs positiv - so standen wir im Süden direkt an den schönsten Stränden, hinter einfachen Restaurants, bei Tempelanlagen, zwischen Ruinen, im Garten eines Guest-Houses oder ganz einfach draussen in freier Natur. Die Thais haben gegenüber uns keine Berührungsängste - nachdem der erste "Gwunder" an unserem seltsamen Fahrzeug gestillt ist - lassen sie uns einfach gewähren und ... geniessen! Auf der Fahrt in den Norden war noch eine Arztkontrolle (Peti) in Bangkok angesagt. Wir fuhren an einem Sonntag in diesen Moloch - GPS sei Dank fanden wir unser Hotel auf Anhieb. Im unsäglichen Verkehrs-Chaos haben wir jedoch auch den "Ausgang" wieder gut gefunden! Fazit: Das Camperleben hat uns wieder gepackt und das Wichtigste - Peti fühlt sich trotz kleinen Restsymptomen wohl und verspürt trotz Reduktion der ärztlich verabreichten "Drogen" - eine langsame aber stetige Besserung!
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Morgen gibt's "Drükönigs-Chueche"!
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Khao Lak / Thailand 6. Januar 2011 GPS: N 08° 40' 04'' / O 098° 15' 01''
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Ein Zettel unter unserem Scheibenwischer - mit dieser verheissungsvollen Ankündigung - rief uns den Drei-Königs-Tag in Erinnerung. Soviel Spontanität des Swiss-Thai-Teams, das gleich um die Ecke ein Bistro betreibt, verdiente von uns zumindest einen Höflichkeitsbesuch. Ändu aus Bern weckte in uns Gelüste, zeigte er uns doch in seiner kleinen Bistro-Küche seine morgendliche Produktion - acht ofenfrische Drei-Königs-Kuchen! Anstelle der üblichen Krone legte er einen Orchideen-Kranz darauf und wie er uns "androhte" habe er den König durch etwas Weiches ersetzt. Der Duft war zu verführerisch - soviel Kreativität musste ganz einfach honoriert werden! Wir langten schon zum "Znüni" tüchtig zu und schon bei den ersten Bissen spürte Peti im süsslichen Teig das Weiche und ... wie war das noch Ändu - Chillis sind zwar weich aber auch SEHR scharf :-( Na ja, der diesjährige König trug's mit sichtlicher Fassung!
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Neues Jahr 2554
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Koh Lanta / Süd-Thailand 31. Dezember 2010 GPS: N 07° 35' 55'' / O 099° 02' 18''
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Nicht nur in der Zeitrechnung gehen wir voraus - der Buddhistische Kalender schreibt bereits das Jahr 2554 - sondern auch in Gedanken bewegen wir uns bereits im kommenden Reise-Jahr! Nach unserem mehrmonatigen Aufenthalt auf der Insel Koh Lanta/Süd-Thailand, ist die Genesung (Peter) soweit fortgeschritten, dass wir die geplante "Testrunde" mit Start am 5. Januar 2011, durch Nord-Thailand, Laos und Kambodscha, ruhig angehen können. Fühlen wir uns wohl, die gesundheitliche Situation konstant und der Genussfaktor hoch - so werden wir daraus die für uns geeignete Rückreise-Variante nach Europa ableiten!
Das Jahr neigt sich hier in Thailand eher aussergewöhnlich seinem Ende - der Monsun hält sich weiterhin hartnäckig, regnerisches und trübes Wetter - ganz so wie wir es von früher aus der Schweiz kennen ;-(
Wir wünschen all unseren treuen ReisebegleiterInnen erholsam-winterliche Festtage und wer weiss - auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!
Schon heute "e guete Rotsch" Esti ond Peti
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Schrauben locker?
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Koh Lanta / Süd-Thailand 31. Oktober 2010 GPS: N 07° 35' 55'' / O 099° 02' 18''
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Tausende von Kilometern Naturpiste im Outback von Australien - waren für Maschine und Mensch eine Herausforderung. Nach Abschluss der Reise wurde unser Land Rover auch wieder mal richtig von unten begutachtet - trotz all den Vibrationen, keine Schrauben locker!
Nebst der Technik ist jedoch auch die Gesundheit wichtig. Wie schnell Reisepläne zur Makulatur werden, erfuhren wir mit Ankunft in Asien. Leider hindert uns momentan ein gesundheitliches Problem (Peter) die Reise durch Südost-Asien fortzusetzen. So sind wir und bleiben bis auf Weiteres - auf der Insel Koh Lanta "sesshaft". Wir nehmen uns die Zeit zur Genesung, Koh Lanta in der Neben- und Vorsaison ein idealer Ort dazu! Wie unsere Reise weitergehen soll - lassen wir trotz Fortschritt und Zuversicht erst mal stehen.
Sawadee aus Koh Lanta Esti ond Peti
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Erste Panne?
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Johor Bahru / Singapur - Malaysia (Causeway) 12. August 2010 GPS: N 01° 26' 56'' / O 103° 46' 11''
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Was tun, wenn einem die Benutzung der Strasse verwehrt bleibt? Einfach Ab- schleppen bzw. Aufladen!
Wir kamen gut vorbereitet nach Singapur und wussten was zu tun ist. So organisierten wir noch vor Ankunft unseres Land Rovers die Ein- und Ausfuhr sowie den Transport aus dem Mini-/Stadt-Staat. Am gewünschten Tag wurden wir durch ein Fahrzeug der Pannenhilfe des lokalen Automobil-Clubs abgeholt und direkt zum entsprechenden Terminal im Zollfreihafen chauffiert. Unser Landi hat den Ro-Ro-Schiffs-Transport ohne Schaden überstanden, das Verladen auf das Bergungsfahrzeug somit schnell erledigt. Nach den Zoll-Einfuhrformalitäten im Hafen und einer halbstündigen Fahrt, wurde unsere "Fracht" an der Grenzstation zu Malaysia bereits wieder ausgeführt.
Wir dachten schon an den Ablad und die Weiterfahrt mit eigener Kraft - in Singapur wird jedoch ALLES sehr genau genommen! Einen halben Kilometer weiter - mitten auf der Brücke zum Festland zu Malaysia, im grössten Verkehrsgewühl und als echtes Hindernis ... jedoch EXAKT auf der Grenze - wurde die Rampe gesenkt und unser Landi dem hektischen Verkehrsfluss übergeben. Nach einer Radumdrehung hiess es aufs herzlichste "Selamat Datang" - willkommen in Malaysia.
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