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Nebst unseren Postkartengrüssen und Kurzberichten laden wir euch ein - an unserem Reisealltag auch bildlich teil zu haben!

Schön, dass ...

Juli 2011 / ... es euch gibt! Was gibt es schöneres - als ein Kreis von Freunden, die einem den abrupten Wechsel vom "Reisealltag" ins "richtige Leben" versüssen!

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Geschichtsträchtig

Juni 2011 / Kappadokien, im Zentrum der Türkei, ist nicht nur einzigartige Landschaft - sondern auch eine Region mit geschichtlichem Hintergrund!
Wandern durch die endlosen Schluchten mit all ihren bizarren Erosionen, Aus- waschungen und farbigen Gesteinsschichten ist an und für sich schon ein tolles Erlebnis - zusätzlich trifft man schnell auf Hinweise von Siedlungsaktivitäten die geschätzt bis ca. zum 2. Jhdt. vor Chr. zurückreichen. In den weichen Fels ge- hauene Kirchen, Klöster, Taubenschläge und sogar unterirdische Städte (alles aus der Zeit n. Chr. bis ca. 7. Jhdt.) auf bis zu acht Etagen und für bis zu 10'000 Personen, sind noch in gutem Zustand zu besichtigen. Dort wo der "Zahn der Zeit" am Fels nagte und weiter Felsplatten absprengte - wurden viele der Kaver- nen freigelegt und sind heute in einer unglaublichen Dichte von aussen sichtbar.
Kappadokien - löchrig wie ein Schweizerkäse - für uns die Überraschung!

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Morgens um sieben ...

Juni 2011 / war für uns jeweils die Welt - bei kalter Morgenluft, einer Tasse heisser Kaffee und dem "Schauspiel" der Heissluft-Ballone direkt vor unserer Autotür - schon voll in Ordnung!
Kappadokien - eines der touristisch wohl attraktivsten Gebiete in der Türkei hat auch uns sehr fasziniert. Nebst dem populärsten Gebiet rund um das Städtchen Göreme, gibt es in der näheren und weiteren Umgebung - auch ohne Ballon - noch so viel zu entdecken.

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Meisterwerk

Mai 2011 / Esfahan ist Irans "masterpiece", das Juwel des antiken Persiens und wohl eine der schönsten Städte in der islamischen Welt. Die blau gekachelten und mit filigranen/grossflächigen Mosaiken dekorierten Gebäude - die Imam-Moschee (ca. 1611 n.Chr.) und die Sheikh Lotfollah Moschee (ca. 1602 n.Chr.) - sind die auffälligsten Prunkbauten am grossflächigen (512 x 163 Meter) Imam-Square. Rundherum in den Arkaden befindet sich ein lebhafter Bazar, der Platz ist autofrei - ein Platz für Einheimische und Touristen zum verweilen!

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Revolutionär!

Mai 2011 / Reist man mit fixen Vorstellungen in ein Land ein - wird man(n)/frau sofort Lügen gestraft! Wir staunten bereits in der Stadt Shiraz wie "emanzipiert" sich die Frauen in der Stadt bewegten und vorallem - wie modisch sie sich kleiden. In weniger konservativen Orten überwiegen die farbigen Kopftücher, die taillierten 3/4-Mäntel und die engen Jeans. Schwarz herrscht bei den Schuluniformen und bei der älteren Generation noch vor.
An einem Wochenende sind wir auf unzählige Reisegruppen aus Teheran gestossen. Kaum zu glauben - das Kopftuch rutscht immer mehr nach hinten um der modischen Sonnenbrille Platz zu machen, Lippenstift und Schminke sind nicht mehr tabu, die Haare werden blond gefärbt und zur Schau gestellt, die nackten Füsse stecken in luftigen Sandalen und auch die Nägel werden lackiert. Eine kleine Revolution - in Sachen Mode!

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Spektakulär!

April 2011 / Die Rundreise durch die schroff abfallenden Berge des Al Hajar-Gebirges, die sich windenden Wadis (Täler/Schluchten), die Besuche in abgele- gensten Bergdörfern, der grüne Kontrast von unverhofft auftauchenden Palmengärten/Oasen, problemloses und wunderschönes Campieren in freier Natur sowie das allgegenwärtige "welcome" der Einheimischen - liessen Oman für uns zu einem weiteren Höhepunkt unserer gesamten Reise werden.

Kühlere Nachttemperaturen brachten gegenüber den bereits heissen Tagestemperaturen zum Glück noch Erleichterung. Enorm die Unterschiede - im Tiefland schliefen wir bei kühlen 29° im offenen Dachzelt, in den Höhenlagen mummten wir uns bei eisigkalten 9° bereits in unsere dicken Schlafsäcke.

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Im 4x4-Auto unterwegs zu sein, hat im Oman mal wieder so richtig Spass gemacht! Noch selten haben wir mit Untersetzung und Diff.-Sperre so steile Aufstiege/Abfahrten auf Naturpisten befahren, mit genügend Bodenfreiheit trockene Bachbette durchquert und stets die Gewissheit gehabt, dass wir am folgenden Morgen den Weg von einem idyllischen Übernachtungsplatz zurück auf die "sichere" Strasse - problemlos meistern!

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Vor dem Mittags-Gebet

April 2011 /... ist jeweils am Freitag in Nizwa Geissenmarkt! Die Tiere werden in einer Auktion (siehe Postkarte "Männerdomäne") präsentiert, begutachtet, gehandelt und verkauft - alle Geschäfte müssen rechtzeitig erledigt sein, die Hektik ist spürbar, denn ... alle möchten rechtzeitig beim wichtigsten Gebet der Woche dabei sein.
Unsere Reiseplanung hat gepasst und wir standen schon zu noch kühler Morgenstunde am Ring. So wie das mit traditionellen Märkten weltweit so ist - sie haben oft ihre Urtümlichkeit weitgehend verloren. Der Geissenmarkt in Nizwa war für uns eine riesen Überraschung! Wir waren nicht nur vom Treiben sondern noch viel mehr von all den traditionell gekleideten Händlern, Käufern und Zaungästen fasziniert - ein Spiegelbild, wie man(n)/frau sich noch heute im Alltag kleidet.

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Wüstenfüchse

April 2011 / ... sind wir nach unserem kurzen Abstecher in die Wahiba-Sands/Wüste Ramlat al Wahiba (noch) nicht - trotzdem haben wir die Weite, die Stille, die Einsamkeit, das Licht und die Farben dieser weitläufigen Dünen-landschaft sehr genossen! Über rund 80 Kilometer erstrecken sich die bis zu hundert Metern hohen Sanddünen um dann für weitere 170 Km in flachere Gebiete bis hin zum Meer auszulaufen.
Auf vorgespurter Sandpiste - die heutigen Nomaden haben das Kamel gegen einen 4x4 Auto eingetauscht - gewöhnten wir unsere Fahrweise dem tückischen Untergrund an. Nach rund 40 Kilometern fanden wir den wohl einzigen Baum weit und breit - unser Nachtlager und noch viel wichtiger - ein Schattenspender für ein ausgiebiges Frühstück am folgenden Tag!

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Fahren im Sand hat schon so seine Tücken! Trotzdem, man gewöhnt sich schnell an den weichen Untergrund und mit zunehmender Routine traut man sich und dem Fahrzeug auch immer mehr zu. Trotzdem waren uns durch die mangelnde Sanderfahrung und das Gewicht unseres Land Rovers Grenzen gesetzt. Im Vergleich was andere Fahrer/Fahrzeuge für Dünen erklommen und Kapriolen in Schräglage provozierten - waren wir wirklich blosse Anfänger.

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Soweit das Auge reicht

April 2011 / Erfrischend und wohltuend für das Auge - all die üppigen Oasen in den kargen Wadis/Schluchten mit ihren bewässerten Dattel-Palmengärten - und ein gewaltiger Kontrast zur harrschen und steinigen Landschaft.
Im Oman stehen nach letzten Erhebungen (Quelle Reiseführer) rund 8 Mio. Dattelpalmen die hier geradezu ideale Bedingungen - den Kopf an der heissen Sonne, die Füsse/Wurzeln im Wasser - vorfinden. So unglaublich es scheint, die Bewässerung wird ganzjährig über ein ausgeklügeltes Bewässerungs-System ("Falaj", ähnlich der Suonen im Kt. Wallis) gewährleistet. Die jährliche Dattelernte wird auf ca. 150'000 Tonnen verschiedenster Sorten/Qualitäten geschätzt.

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Heimat

März 2011 / ... ist dort - wo man sich wohlfühlt! Während unserem mehrmo- natigen Aufenthalt in Süd-Thailand wurde die Insel Koh Lanta für uns so eine Art "temporäre Heimat". Viel zu diesem Empfinden haben natürlich all die lieben Menschen in unserem nahen und weiteren Umfeld beigetragen!
Danke - Kopkun kap - wir haben den Aufenthalt sehr genossen und werden noch lange daran zurückdenken.

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Lebensader "Mekong"

Februar 2011 / Vom "Goldenen Dreieck" im Norden von Thailand bis nach Kambodscha sind wir dem Mekong mehr oder weniger gefolgt. Ein paar Mal haben wir ihn - auf wackeligen Autofähren überquert, mit schmalen Fischerbooten befahren, auf einer Tagestour zu den "4000 Inseln" genossen und unzählige Male am Ufer campiert. Wo immer wir auf den Mekong gestossen sind - die Stimmung war jedesmal einzigartig! Wir schätzten die vom träg dahinfliessenden Wasser ausgehende Ruhe, staunten zur Abenddämmerung über das emsige Treiben der Fischerboote, beobachteten die Kinder beim täglichen Bad und erfreuten uns an all den farbigen Passagierbooten die auf dem Fluss kreuzen.

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"Augenblicke" Asien

Februar 2011 / Oft sind es genau solche "Augenblicke" - die einem die Eigenheiten eines Gastlandes/einer Gastregion so typisch in Erinnerung hält. Undenkbar für unsere Wertmassstäbe - doppelt schön, dass es solcherlei noch leiden mag!

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Sonderlinge

Februar 2011 / Hoch oben in den Bergen von Nord-Thailand hat sich das Königshaus damals für des heutigen Königs Mutter einen Sommersitz bauen lassen. Wohl inspiriert durch ihren langen Aufenthalt mit ihren Kindern, während den Kriegswirren in Südostasien, in der Schweiz - kommt es wohl nicht von ungefähr, dass der Balkon und der grosszügige Garten geradezu von roten Geranien strotzt!
Ein botanischer Garten mitten im Nebelwald ist ein Vermächtnis der verstorbenen Mutter und zur Blütezeit ein Juwel.

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Allgegenwärtig

Februar 2011 / Der Buddhismus ist allgegenwärtig - Tempel, Schreine, Buddhastatuen und Stupas - in welchem Selbstverständnis der Glaube noch gelebt wird, auch für uns eine Faszination!

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Fotomania

Januar 2011 / Es ist Sonntag - und wir mitten drin! Natürlich sollte man Sehenswürdigkeiten am Ausflugstag der Einheimischen meiden, zu gross ist jeweils der Andrang. Trotzdem ist es schön das "richtige Leben" zu beobachten und so ein paar Eigenheiten der Bevölkerung zu ergründen - so geschehen rund um den Tempel auf dem Berg Doi Inthanon.
Wer es sich leisten kann - und dies sind schon sehr viele - hat die Kamera im Anschlag und hält drauf was der Speicher fassen mag! Bevorzugtes Sujet ist nicht etwa die Sehenswürdigkeit an sich - nein, Personenfotos in allen "Lebenslagen" sind der Hit. Wir haben uns an diesem Spass beteiligt und Fotos mitgeschossen. Fotomania - wenn es die Digitalkamera noch nicht gäbe, für die Thais müsste man sie erfinden!

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Bei "kalten" 19°

Januar 2011 / Auf dem höchsten Berg von Thailand (Doi Inthanon. 2'565 M.ü.M.) - den man bequem mit dem Auto erklimmt - genossen die Thais es mal richtig ... die Kälte zu spüren! Mit Kappen, Schärpen, Handschuhen und Fellstiefeln ausgerüstet wagten sie sich bei windig-kalten 19° auf die Aussichtsterrasse. Zugegeben - auch wir trugen seit sehr langer Zeit wieder mal unsere Faserpelze!

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Königstadt

Januar 2011 / Auf der Fahrt in den Norden von Thailand besuchten wir die alten Königsstädte Ayutthaya und Sukhothai - wobei es uns die Ruinen der letzt genannten Stadt besonders angetan haben. Old-Sukhothai ist ein ruhiges Touristen-Stätdchen, die Ruinen mit dem Fahrrad oder zu Fuss bequem zu erkunden. Das Erlebnis gesteigert hat sicher der Umstand, dass wir unser Nachtlager für zwei Tage in unmittelbarer Nähe und mit tollstem Blick auf Teile der Tempel-Ruinen aufschlagen konnten. Per Zufall wurde uns der Zutritt zum Haupttempel zu später Stunde möglich - eine Stimmung die uns sehr tief ging!

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Wasserstrassen

Oktober 2010 / Auf Bangkoks letzter Wasserstrasse - die kleinen Seitenklongs werden nicht mehr von Longtail-Booten mit ihren knatternden Motoren befahren - entgeht man dem notorischen Verkehrschaos noch weitgehend! In rasanter Fahrt geht es mit dem öffenlichen Boot durch den Hauptkanal, als Spritzschutz wird einfach eine Plane hochgezogen, unter niedrigen Brücken das Dach in der Höhe eingefahren und die Manöver beim Kreuzen sind oft Präzisionssache. Die Ticket-Verkäufer sind mit Sturzhelmen ausgerüstet und "turnen" auf der Aussenreeling von Sitzreihe zu Sitzreihe - immer Ausschau haltend, ob nicht schon die nächste Brücke naht. Beim Ein- und Aussteigen gilt es sich zu beeilen und den richtigen Zeitpunkt zu erwischen - oft ist ein sehr langer Schritt notwendig - sonst wird bereits wieder beschleunigt und .. tschüss!

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Fahrverbot!

August 2010 / In Singapur besteht ein Fahrverbot für im Ausland registrierte Fahrzeuge (Ausnahme Malaysia). Wir hörten zwar von Motorradfahrern - die nach langen Behördengängen, der Miete eines Satelliten-Empfängers für die Aufzeichnung des Road-Pricings, dem Abschluss einer Versicherung, hohen Kosten, usw. usw. - die Temporäre-Bewilligung für die Fahrt von der Grenze zum Hafen erhalten haben.
Diese Umtriebe wollten wir uns für die kurzen 20 Kilometer, vom Hafen bis an die Grenze zu Malaysia, nicht antun - wählten statt dessen die Variante Transport und liessen unseren Landi von Profis des Automobil-Clubs abschleppen!

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